Proof und Verbindlichkeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Bernhard Rasche   

Einteilung von Proofs nach Verbindlichkeit


Digital angefertigte Drucke lassen sich grob nach Ihrer Intention beziehungsweise ihrer Verbindlichkeit einteilen. Dabei bleibt die Art der Erstellung dieser Drucke unberücksichtigt.

Layoutproof

Soll die Korrektheit des Inhaltes und der Platzierung der verwendeten Elemente zeigen. Dabei wird kein bis wenig Wert auf die Farbverbindlichkeit gelegt. Häufig wird eine verkleinerte Ausgabe vorgenommen. Zum Einsatz kommen dabei am häufigsten elektrofotografische Drucksysteme .

Standproof

Zeigt die Platzierung (Stand) der Seiten auf dem Druckbogen. Ein Standproof sollte von den gerippten Daten erzeugt werden, die auch zur Belichtung der Druckform eingesetzt werden. Farbverbindlichkeit ist nicht zwingend gegeben.

Farbverbindlicher Prüfdruck

Ein farbverbindlicher Prüfdruck soll das Druckergebnis hinsichtlich Farbigkeit nahezu voraussagen. Wann ein Prüfdruck farbverbindlich ist, regeln der Medienstandard Druck und die ISO 12647-7. Neben einem Halbton-Proof, bei dem Rasterverfahren zum Einsatz kommen, wie sie vom Hersteller des Druckertreibers zur Verfügung gestellt werden, können auch Raster-Proofs erzeugt werden, die den später im Druck verwendeten Raster simulieren. Heute werden zur Erstellung von farbverbindlichen Prüfdrucken fast ausschließlich Tintenstrahldrucker eingesetzt, die über RIPs mit eingebautem Farbmanagementsystem angesteuert werden.

 

(Artikel basiert auf dem Wikipediaeintrag, zu finden unter:
 

http://de.wikipedia.org/wiki/Proof_(Druck) 

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